Das Gelbe vom Ei

Foto Credit: Toni Gigov

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Das Gelbe vom Ei

Hinter den Kulissen der Frühstückerinnen – von der Idee bis zum Endprodukt

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Barbara Haider und Dani Terbu sind die zwei Frühstückerinnen, die hauptverantwortlich für den Guide rund um das beste Frühstück sind. Der Blog punktet bei den LeserInnen vor allem mit seiner Authentizität, seinem familiären Flair und natürlich mit den ehrlichen Empfehlungen der Frühstückslokale aus Wien, Graz, Linz, Salzburg und Berlin.

 

Ein Interview von Sophie Schattschneider.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1485249713217{margin-bottom: 35px !important;}“][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]

Wieso seid ihr speziell bei der Herkunft der Eier so streng?

[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“2/3″][vc_column_text]Wir legen generell besonderes Augenmerk auf die Qualität der Speisen, insbesondere die Herkunft der Eier wird bei uns besonders genau unter die Lupe genommen. Sind sie nicht aus Bio-Freiland- oder zumindest Freilandhaltung, werden sie nicht bestellt – der Stempel am Ei lässt ja einen genauen Rückschluss auf die Hühnerhaltung zu. Leider werden nach wie vor oft Eier aus Boden- und sogar Käfighaltung in der Gastronomie verarbeitet. Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Herkunft der Eier auch ein guter Indikator für die Qualität der restlichen Zutaten ist. Immer mehr Konsumenten sind auch gerne bereit, etwas mehr zu bezahlen, wenn dafür auch hochwertige und regionale Produkte auf den Frühstückstisch kommen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1485082838257{padding-bottom: 25px !important;}“][vc_column width=“1/3″][vc_column_text]

Wie entstand die Idee zu eurem Blog?

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Wir haben den Blog 2010 für unsere Freunde und Bekannten gestartet, da wir immer gefragt wurden, wo man denn in Wien gut frühstücken kann. Da wir uns immer schon gerne zum Frühstücken getroffen haben, hatten wir immer schon einen ganz guten Überblick über die Wiener Frühstücksszene. Dass wir innerhalb weniger Jahre mit unserem Content – und ganz ohne Werbung – der erfolgreichste Foodblog in Österreich und DIE Anlaufstelle für Frühstück sind, freut uns natürlich sehr.

 

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Wie geht ihr bei der Auswahl der Lokale vor?

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Wir suchen vorrangig Lokale aus, bei denen wir davon ausgehen können, dass gute Qualität serviert wird. Wenn wir aber schlechte Erfahrungen machen, gibt es natürlich trotzdem einen Blogbeitrag mit der entsprechenden Bewertung. Lokaltipps kommen aus unserer Community, durch Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis, aus den Medien oder manchmal fällt uns auch einfach beim Vorbeigehen auf, dass wieder ein neues Lokal aufgesperrt hat.

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Welche Arbeitsschritte beim Erstellen eines Posts, gibt es bei euch?

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Zuerst wird aus unserer langen Liste ein Frühstückslokal für den nächsten Besuch ausgewählt – neue, interessante Lokale reihen wir natürlich vor. Dann testen wir dort das Frühstücksangebot und bewerten anhand unserer Kriterien (Preis/Leistung, Service, Qualität, Auswahl und Ambiente). Beim Besuch werden die Eindrücke (meist am Smartphone) notiert und auch die Fotos gemacht. Das alles versuchen wir so unauffällig wie möglich zu machen, wir testen ja immer unangekündigt und anonym und geben uns im Lokal nicht zu erkennen. Wir bezahlen auch immer selber, obwohl wir schon öfter Einladungen bekommen. Dann werden die besten Bilder ausgewählt und bearbeitet und der Text inkl. Bewertung,

Fazit, Zusatzinfos und Kontaktdaten erstellt und ins CMS geladen. Dann wird der Bericht am Blog publiziert, zeitnah auch ein Newsletter versendet und auf Facebook bzw. auf Instagram geteilt.

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 Wurdet  ihr denn schon mal in einem Lokal erkannt?

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In Lokalen werden wir sehr selten erkannt, weil wir ja weder am Blog noch auf den Social Media Kanälen Fotos von uns posten. Natürlich gibt es auch Pressefotos von uns und wenn man uns googelt, findet man die auch, aber trotzdem passiert uns das wirklich nicht oft.

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Wie lange dauert so ein typischer Ablauf für die Erstellung eines Blogposts?

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Für einen neuen Blogpost kann man insgesamt etwa drei bis vier Stunden Zeitaufwand einrechnen.

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Wer ist eure Zielgruppe?

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Unsere LeserInnen sind hauptsächlich weiblich, etwa zu 80%, mehr als 3/4 davon sind zwischen 18 und 44 Jahren alt und stammen hauptsächlich aus Wien, Graz, Linz und Salzburg. Als Zielgruppe würden wir alle sehen, die sich für auswärts frühstücken oder Frühstücksrezepte für zu Hause interessieren.

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Bearbeitet ihr eure Bilder für den Blog?

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Ja, alle Bilder werden zum Beispiel im Photoshop bei Bedarf geringfügig optimiert und auf die Formate, die wir für die unterschiedlichen Kanäle benötigen, zugeschnitten.

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Im Gegensatz zu anderen Blogs, habt ihr ja relativ wenig Werbung. Durch welche Maßnahmen verdient ihr eigentlich an eurem Blog?

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Wir betreiben das Projekt „Die Frühstückerinnen“ in erster Linie aus Leidenschaft für das Thema und neben unseren eigentlichen Berufen. Damit Geld zu verdienen war nie die Motivation dafür – und gerade deshalb sind wir auch so erfolgreich. Natürlich nehmen wir durch Werbung (zB. Gewinnspiele, Display-Kampagnen, Rezept-Sponsoring etc.) auch hin und wieder etwas ein, aber da wir nur mit ausgewählten Partnern zusammenarbeiten, deckt der Erlös hauptsächlich die Kosten vom Frühstück für uns und unseren Autorinnen, Technik und Design.

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Wie plant ihr eure Inhalte?

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Wir haben zwar eine lange Liste an Frühstückslokalen, die wir noch besuchen wollen, die Auswahl des nächsten erfolgt dann aber eher spontan.

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Wie trennt ihr euren Berater-Job und den Blog sauber voneinander?

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Wir beraten aus Prinzip keine Lokale, damit ist die Trennlinie #supersauber.

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Wieviel verdient ihr mit eurem Blog?

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Wieviel wir verdienen geben wir, wie wahrscheinlich alle anderen österreichischen Blogger auch, nicht bekannt. Soviel können wir aber sagen: wir brauchen unseren Daytime Job noch.

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Wie sieht bei euch die Blog-Vermarktung aus?

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Die Medien sind immer schon auf uns zugekommen, weil sie die Idee schön fanden. Leidenschaft merkt man eben und zahlt sich aus.

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Gibt es irgendwelche persönlichen Ziele, die ihr mit eurem Blog erreichen wollt?

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Auf der einen Seite steht der Einfluss, den wir mit dem Blog haben können: Wir freuen uns, wenn Lokale aufgrund unserer Berichte die Qualität ihrer Zutaten optimieren. Wir haben schon einige Male die Info bekommen, dass statt Eiern aus Bodenhaltung Eier aus Freiland- oder gar Bio-Freilandhaltung serviert werden – mit der Begründung, dass den Gastronomen gar nicht klar war, was in der Küche eingekauft wurde bzw. dass Eier aus Boden- oder gar Käfighaltung Tierquälerei sind, was einfach zu vermeiden wäre. Und auf der anderen Seite hilft uns der Blog auch im Job weiter: wir sind beide selbständige Beraterinnen und verdienen mit unserem digitalen Know-How auch Geld. Die Frühstückerinnen sind also auch eine gute Referenz für uns beide.

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Gibt es Pläne für die Zukunft? Habt ihr vor, euch auf neue Sachen zu stürzen?

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Wir haben viele Ideen, die Umsetzung dauert für umfangreiche Projekte aber manchmal etwas länger, denn die Frühstückerinnen sind ja nach wie vor ein Hobbyprojekt, unsere Einnahmen aus Kooperationen mit ausgewählten Partnern gehen fast 1:1 wieder in die Programmierung, Design und Frühstückskosten.

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